Jugend debattiert

– auf unsere Meinung kommt es an!

 

Am 11. Dezember 2019 wurde am Schulverbund Laucherttalschule das Finale des diesjährigen „Jugend debattiert“- Wettbewerbs durchgeführt. Bei „Jugend debattiert“ handelt es sich um den größten bundesweiten Schülerwettbewerb zur sprachlich- politischen Bildung. Entstanden ist dieser Wettbewerb mit jährlich rund 200.000 teilnehmenden Schülern auf eine Initiative des Bundespräsidenten Frank- Walter Steinmeier hin.

Um 14.30Uhr nahmen die Debattierenden Annabell Buchmann und Aurora Stasi als Vertreter der Pro- Seite sowie Escarlet Esparza und Michelle Riegger als Vertreter der Contra- Seite im Klassenzimmer der R8a ihre Plätze ein. Zur Debatte stand das Thema „Soll in Schulen das Fach ökologisches Verhalten eingeführt werden?“ Dafür, dass in allen drei Runden die Zeitvorgaben eingehalten wurden, sorgte Aida Poor, die sich dankenswerterweise als Zeitwächterin zur Verfügung gestellt hat. Im Anschluss an die Begrüßung durch Frau Schirmer signalisierte Aida dementsprechend in der ersten Runde nach 1:45 Min. jedem Teilnehmer nicht nur das nahe Ende der jeweiligen Eröffnungsrede, sondern sie läutete auch nach 11:45 Min. das bevorstehende Ende der freien Ausspracherunde sowie nach 0:45 Min. das baldige Ende der Schlussrede ein. Als Ausgangspunkt für die notwendige Einführung des Faches wurde vor allem der Klimawandel genannt und damit einhergehend die Verschmutzung der Meere. Damit dagegen vorgegangen werden könne, bedürfe es laut Meinung der Pro- Seite in erster Linie einer genauen Aufklärung: Jugendliche müssten ein umfassendes Wissen vermittelt bekommen, um jetzt und im späteren Leben möglichst optimal handeln und zum Schutz der Umwelt beitragen zu können. Einwände von der Gegenseite kamen dagegen vorwiegend im Hinblick darauf, dass angesichts der bereits hohen Anzahl an Wochenstunden die Begeisterung für noch mehr Stunden und Klassenarbeiten und somit auch die Motivation sich einzubringen wohl eher gering ausfallen dürfte – zumal  sich welche, die wirklich interessiert seien, auch von sich aus über diverse Medien informieren und entsprechend engagieren könnten. Das größte Engagement sollte aber zunächst einmal von Seiten der Länder kommen, die allgemein als die größten Umweltsünder bekannt sind, forderte Annabell Buchmann. Letztere war es am Ende auch, die nach eingehender Beratung der Jury als Siegerin aus der Debatte hervorging. Nach Aurora Stasi auf Platz zwei belegten Escarlet Esparza und Michelle Riegger jeweils die Plätze drei und vier. Annabell Buchmann und Aurora Stasi werden dementsprechend am Donnerstag, den 30. Januar 2020 als Schulsieger des Schulverbunds beim „Jugend debattiert“ - Regionalwettbewerb in Sigmaringen antreten.

 

M. Schirmer